Mr. Irish Bastard – The World, The Flesh & The Devil

Image: 1595950 Die Songs sind 13 Gebote, randvoll mit grasgrüner Lebensfreude, rustikalen Geschichten und hochprozentigen Weisheiten, wie nur echte Iren sie erzählen können. Wenn Dir Theken lieber sind als Altäre und Deine Rekorde nicht mit Büchern, sehr wohl aber mit Guinness zusammenhängen, dann bist Du hier genau richtig! Religionen am Abgrund (egal welche!). Die Menschheit verunsichert, die Geistesführer ratlos. Himmel & Hölle sind nicht mehr das, was sie mal waren. Selbst der heilige Messwein hat zu wenig Umdrehungen, um sich die Situation schön zu picheln. Nur gut, dass wenigstens auf Irland Verlass ist! Mr. Irish Bastard melden sich zurück mit einem Album, das Deinem gebrauchten Tag eine Schaumkrone verpasst und Deinen Sünden whiskeygetränkte Denkmäler setzt! Nach den Exzessen von fast 500 Konzerten in 8 Jahren in 16 Ländern, von Deutschland über die Ukraine bis nach China und Japan, werden Mr. Irish Bastard nicht müde noch eine Saalrunde nachzulegen. Die 2007 gegründete Band, bestehend aus Mr. Irish Bastard (Gitarre, Gesang), Lady Lily (Tin Whistle), Gran E. Smith (Banjo), Boeuf Strongenuff (Bass) und Ivo K'Nivo (Schlagzeug), kann in dieser Zeit auf so manches Live-Highlight zurückblicken, allen voran Shows mit den legendären The Pogues oder ihrem Auftritt an der Seite von In Extremo in der prall gefüllten Westfalenhalle 3A in Dortmund. Wie schon auf den Vorgänger-Alben "The Bastard Brotherhood" und "A Fistful of Dirt" zapft Mr. Irish Bastard ein schwungvolles Gebräu, das kein Auge und keine Kehle trocken lässt. Stilistisch eigenständig wie kaum eine andere Band des Irish Folk-Punk-Genres, präsentieren sie sich musikalisch schneller, härter und vielfältiger denn je. Dabei lassen die Bastards auch genug Platz für die Melancholie der irischen Seele und zelebrieren mit Banjo, Mandoline, Tin Wistle und Akkordeon gekonnt die Schattenseiten und dunklen Flecken auf unseren weißen Westen.


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Bewußt räumten die Celtic Rocker ihre Instrumentierung auf, um mehr Platz zum Atmen zu schaffen und sich von klischeehaften und berechenbaren Folklinien fernzuhalten. Das Ergebnis ist ein klarer Beweis für die Eigenständigkeit und Identität einer Band, die genau dadurch große internationale Anerkennung gefunden hat. Standesgemäß heißt die Kyrie Eleison des aktuellen Albums "Drink Another Day", eine Ode an das Durchhalten und Durchschlagen, dessen Chorus sich in Deinen Kopf bohrt wie ein Dornenkranz:
"With a raised glass and a raised fist - I'll fight my way out of this - and we'll live to drink another day!"

Hinter den teils siffigen und süffisanten Texten verbirgt sich so manche Wahrheit: Das Unrecht des kleinen Mannes ebenso wie persönliche Enttäuschungen sind Themen, die den obergärigen Eskapismus der Band befeuern. In "Fuck You My Darling" rechnet Frontmann Mr. Irish Bastard mit der Verlogenheit seiner Umgebung ab: Wenn sich zwei gegenseitig betrügen stellt sich die Frage wer dann der Betrogene ist. Einer, beide, oder keiner? Wenn Lüge die neue Wahrheit ist, was ist dann die Wahrheit wert wenn jeder seine eigene hat? Daß wir alle einmal sterben werden, steht womöglich bereits fest, aber MR. IRISH BASTARD geben Anlaß zur Hoffnung: "I Hope They Sell Beer in Hell".

"The World, The Flesh & The Devil" wurde aufgenommen mit Produzent Jörg Umbreit. Das Album erscheint am 08. Mai 2015 über Reedo Records im Vertrieb von Rough Trade auf CD, LP und digital. Sammler aufgepaßt: Die CD wird in einer zusätzlichen limitierten Auflage mit 2 exklusiven Bonus-Songs released. Erhältlich ab 08.05.2015
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