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Wie der Name schon sagt, sind The Asteroids Galaxy Tour weniger eine Band als eine vielbeinige, sich stetig entwickelnde und ständig bewegende Partymaschine. Seit sie sich 2008 mit “Fruit” – dem Debütalbum, das die unaufhaltsamen, allgegenwärtigen Singles “Around The Bend” und “Golden Age” hervorbrachte – zurück in das öffentliche Bewusstsein katapultierten, haben sie auf der ganzen Welt gespielt und bewiesen, dass sie eine der unorthodoxesten und originellsten Live-Bands auf dem Planeten sind. Im Gegensatz zu vielen ihrer skandinavischen Zeitgenossen – Bands, die Popmusik oft mit beinahe chirurgischer Präzision angehen – ist The Asteroids Galaxy Tours Vision von Popmusik eine eher kaleidoskopische, freie Angelegenheit. Eine symphonische Kollision von großen Pop-Hooks, in den Himmel ragenden Bläsern, Retro-Synth Schnörkeln und epischen Beats. Inspiriert von allem Möglichen – von Blaxploitation Soundtracks über Primal Scream bis hin zu Wiederholungen alter Denver Clan-Folgen. The Asteroids Galaxy Tour haben sich von einem Schlafzimmer-Recording-Projekt unter Freunden, zu einer psychedelischen Bigband der Zukunft entwickelt.
Jetzt, fast vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres Erstlings, kehren The Asteroids Galaxy Tour mit “Out Of Frequency” zurück – einem Album, das mit den gleichen Alles-was-nicht-niet-und-nagelfest-ist Vibes daherkommt, die schon ihr Debüt so verlockend machten. Das Album, das innerhalb eines knappen Jahres entstanden ist, verkörpert die musikalische Partnerschaft der Gründungsmitglieder Lars Iversen und Mette Lindberg. Nachdem sie die Band zu Tourzwecken in eine Art rotierendes Kollektiv aus Freunden erweitert hatten, kehrten sie schließlich in ihre Heimatstadt Kopenhagen zurück, um die musikalischen Ideen zu verdichten, die während der vielen Monate auf Tour aufgekommen waren. Die beiden arbeiteten in Iversens Home Studio, das für sich schon ein wahres Museum aus gesammelten Instrumenten und allerlei Vintage-Zeug ist, und begannen, eine Kollektion von Songs zusammenzustellen, die zu einer Art imaginärem Soundtrack wurden, zu etwas, das man sich vielleicht als den abgefahrensten Agentenfilm der Welt vorstellen kann.
“Wir wollten die Leute nicht mit unseren Tagebüchern langweilen”, erzählt Iversen. “Wir wollten Musik von wahrhaftig filmischer Qualität machen – Songs mit Charakteren, die nicht unbedingt wir selbst sind. Songs mit bösen Jungs, Helden und Liebespaaren.”
Um die fünfzehn Tracks auf Out of Frequency zu erschaffen, verbrachten Iversen und Lindberg den größten Teil des Jahres damit, Songs zusammenzusetzen und mit verschiedenen Sounds zu spielen. Sie sonnten sich regelrecht in der Freiheit, keine festgelegte Tagesordnung zu haben, außer der, sich selbst glücklich zu machen. Indem sie sich Anregungen von klassischen Bigbands, psychedelischen dänischen 70er TV-Shows für Kinder und alten Parliament Platten holten, perfektionierten Lindberg und Iversen langsam ihre eigene Version von Pop Noir – Musik, die den Trick beherrscht, irgendwie klassisch und gleichzeitig futuristisch zu klingen. Langjährige Freunde und Kollaborateure aus Kopenhagen kamen ins Studio, um aufzunehmen und hinterließen vielfältige Schichten aus Bläsern und Percussion. Heraus kamen schließlich zwanzig Tracks, aus denen Out of Frequency geboren wurde.
Das Ergebnis ist eine kosmische Vereinigung von Stilen und Stimmungen. Das Album erinnert an jeden von Nancy Sinatra bis Beck, Out of Frequency ist herrliche Unordnung – ein Mix aus Bläser-getriebenen Arm-Wedlern (Debütsingle “Major”, Partyknaller “Heart Attack”) bis Psycho-Pop Ausrastern, die sogar Pizzicato Five stolz gemacht hätten (“Fantasy Friend Forever”). “When It Comes To Us” ist gleichzeitig Dancefloor-Bombast und 60er Girlband-Tamtam, zusammengehalten von Lindbergs lausbübischem Gesang – während “Theme From 45 Eugenia” und “Out Of Frequency” die wohl funk-tastischsten Sachen sind, die die Band je aufgenommen hat. Das Album als solches ist ein einziges langes akustisches Abenteuer, aber jeder Track für sich ist schon eine Single wert.
Für Lindberg und Iversen, zwei Freunde, die seit fast zehn Jahren zusammen Musik machen, ist die Band ein sich ständig entwickelndes Wesen. Die beiden mögen die eigentlichen Drahtzieher sein, aber sie bestehen darauf, dass die Band kein Duo ist – und niemals war. The Asteroids Galaxy Tour hat sich zu einer reisenden Gemeinschaft von Freunden entwickelt, die, ähnlich wie ihre Musik, der traditionellen Definition trotzt. Die Inkarnation der Band, die aktuell auf Tour ist, besteht aus sechs Personen, inklusive zwei Bläsern, die alle eine Vorliebe dafür haben, ohne Vorwarnung ihre Instrumente zu tauschen. Für Lindberg, die selbst ernannte Kaiserin der Band, sind die Freuden und gelegentlichen Schmerzen, die das Musikmachen mit The Asteroids Galaxy Tour mit sich bringt, damit zu vergleichen, etwas Leckeres zu essen. “Es ist wie sich ein Eis auszusuchen”, sagt die quirlige Sängerin. “Wenn jemand mir vorschreibt, dass ich nur drei Sorten haben darf, werde ich echt sauer. “Nein!”, sage ich dann, “Ich muss 17 verschiedene Sorten essen! Ich brauche alle Geschmacksrichtungen!” So fühlt sich das auch mit unserer Musik an. Wir dürfen mit allen Sorten spielen.”
Pressestimmen:
“A scintillating update to the funkadelic sound” – NYLON
“A blast of vintage soul from Copenhagen…a verifiable sensation.” – AM New York
“… a frothy retro-future party mix based in Sixties soul and Seventies funk, and buoyed by sci-fi synths and dub effects.” – Rolling Stone
www.theasteroidsgalaxytour.com
Tracklisting:
01. Gold Rush Pt. I
02. Dollars In The Night
03. Gold Rush Pt. II
04. Major
05. Heart Attack
06. Out Of Frequency
07. Cloak & Dagger
08. Arrival Of The Empress (Prelude)
09. Theme From 45 Eugenia
10. Mafia
11. Ghost In My Head
12. Suburban Space Invader
13. Fantasy Friend Forever
14. When It Comes To Us
Das Album The Asteroids Galaxy Tour “Out Of Frequency” (BMG Rights Management) erscheint am 24.02.2012.