
Wie die bisherigen SOG-Veröffentlichungen von Wolfgang Voigt versteht sich auch "Fremde Hände" auf die große Kunst des Weglassens. Die A-Seite baut auf eine tonal unverbindliche Sequenz, die in quantisierter Form über das Keyboard schlendert. Das erinnert an die Arpeggiator-Funktion von Synthesizern der 70er- und frühen 80er-Jahre. Auf der Rückseite rocken absolut waghalsige und völlig unquantisierte Rhythmen um eine Bassdrum herum, die als einziges gerades Element die Sache zusammenhält. Klingt wie ein Live-Auftritt von Can im Delirium.
Erhältlich ab 08.07.2011
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